Batteriespeicher
Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDie C-Rate beschreibt, wie schnell ein Batteriespeicher geladen und entladen wird – bezogen auf seine Kapazität. 1 C heißt volle Ladung in einer Stunde.
Ein Batteriespeicher wird über zwei Zahlen beschrieben: die Kapazität in Kilowattstunden und die Lade- beziehungsweise Entladeleistung in Kilowatt. Die C-Rate verbindet beide. Sie gibt an, welcher Anteil der Kapazität pro Stunde umgesetzt werden kann.
Die Grundlast eines Hauses liegt bei 300 bis 600 Watt – dafür genügt jede C-Rate. Kritisch wird es bei Lastspitzen: Backofen, Wasserkocher, Herd und Wärmepumpe gleichzeitig können 8 bis 10 Kilowatt ziehen. Ist die Entladeleistung zu niedrig, holt sich das Haus die Differenz aus dem Netz, obwohl der Speicher voll ist. Der Strom ist da, kommt aber nicht schnell genug heraus.
Noch deutlicher zeigt sich das im Notstrombetrieb: Dort muss der Speicher allein den gesamten Hausbedarf tragen. Und beim Laden über eine 11-kW-Wallbox entscheidet die C-Rate, ob das Auto aus dem Speicher oder aus dem Netz versorgt wird.
Hohe C-Raten erzeugen mehr Abwärme und beschleunigen die Alterung der Zellen. Heimspeicher sind deshalb bewusst auf 0,5 bis 1 C ausgelegt – das genügt für Haushaltslasten und schont die Batterie. Ein häufig unterschätzter Nebeneffekt: Wer die Kapazität erweitert, erhöht bei modularen Systemen automatisch auch die Leistung, weil jedes Modul seinen eigenen Strom beisteuert. Zwei 5-kWh-Module liefern zusammen die doppelte Spitzenleistung eines einzelnen.
Andere Bezeichnungen: C-Faktor · Laderate · Entladerate
0,5 bis 1 C reichen für nahezu alle Haushalte. Wichtiger als die Rate ist die absolute Entladeleistung in Kilowatt: Sie sollte die übliche Lastspitze des Hauses abdecken, meist 5 bis 8 kW.
Der fehlende Anteil wird aus dem Netz gedeckt. Der Speicher ist dann zwar voll, kann aber nicht genug Leistung liefern – Sie kaufen trotz voller Batterie Strom zu.
Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.
Definition lesenLFP-Akkus sind Lithium-Batterien ohne Kobalt und Nickel. Sie gelten als besonders sicher, langlebig und sind Standard bei Heimspeichern.
Definition lesenNotstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.
Definition lesenDie Entladetiefe gibt an, welcher Anteil der Batteriekapazität genutzt werden darf. Moderne LFP-Speicher erlauben 90 bis 100 Prozent.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.