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Technik & Komponenten

C-Rate

Die C-Rate beschreibt, wie schnell ein Batteriespeicher geladen und entladen wird – bezogen auf seine Kapazität. 1 C heißt volle Ladung in einer Stunde.

Heimspeicher typisch
0,5 bis 1 C
Bei 10 kWh und 0,5 C
5 kW Leistung
Hohe C-Rate
mehr Wärme, mehr Alterung

Kapazität ist nicht Leistung

Ein Batteriespeicher wird über zwei Zahlen beschrieben: die Kapazität in Kilowattstunden und die Lade- beziehungsweise Entladeleistung in Kilowatt. Die C-Rate verbindet beide. Sie gibt an, welcher Anteil der Kapazität pro Stunde umgesetzt werden kann.

  • 1 C = die volle Kapazität in einer Stunde. Ein 10-kWh-Speicher liefert dann 10 kW.
  • 0,5 C = die Hälfte pro Stunde, also 5 kW bei 10 kWh. Volle Entladung dauert zwei Stunden.
  • 0,25 C = 2,5 kW bei 10 kWh, volle Entladung in vier Stunden.

Warum das im Alltag wichtig ist

Die Grundlast eines Hauses liegt bei 300 bis 600 Watt – dafür genügt jede C-Rate. Kritisch wird es bei Lastspitzen: Backofen, Wasserkocher, Herd und Wärmepumpe gleichzeitig können 8 bis 10 Kilowatt ziehen. Ist die Entladeleistung zu niedrig, holt sich das Haus die Differenz aus dem Netz, obwohl der Speicher voll ist. Der Strom ist da, kommt aber nicht schnell genug heraus.

Noch deutlicher zeigt sich das im Notstrombetrieb: Dort muss der Speicher allein den gesamten Hausbedarf tragen. Und beim Laden über eine 11-kW-Wallbox entscheidet die C-Rate, ob das Auto aus dem Speicher oder aus dem Netz versorgt wird.

Der Kompromiss

Hohe C-Raten erzeugen mehr Abwärme und beschleunigen die Alterung der Zellen. Heimspeicher sind deshalb bewusst auf 0,5 bis 1 C ausgelegt – das genügt für Haushaltslasten und schont die Batterie. Ein häufig unterschätzter Nebeneffekt: Wer die Kapazität erweitert, erhöht bei modularen Systemen automatisch auch die Leistung, weil jedes Modul seinen eigenen Strom beisteuert. Zwei 5-kWh-Module liefern zusammen die doppelte Spitzenleistung eines einzelnen.

Andere Bezeichnungen: C-Faktor · Laderate · Entladerate

FAQ

Häufige Fragen zu C-Rate

Welche C-Rate braucht ein Heimspeicher?

0,5 bis 1 C reichen für nahezu alle Haushalte. Wichtiger als die Rate ist die absolute Entladeleistung in Kilowatt: Sie sollte die übliche Lastspitze des Hauses abdecken, meist 5 bis 8 kW.

Was passiert, wenn die Entladeleistung zu klein ist?

Der fehlende Anteil wird aus dem Netz gedeckt. Der Speicher ist dann zwar voll, kann aber nicht genug Leistung liefern – Sie kaufen trotz voller Batterie Strom zu.

Alle Fragen und Antworten

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Das passt zu C-Rate

Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.

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Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
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