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Lexikon

Solar-Lexikon: 84 Fachbegriffe von A bis Z

Von Abregelung bis Zweirichtungszähler: alle Fachbegriffe rund um Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe – kurz definiert, verständlich erklärt und mit den Zahlen, auf die es ankommt.

84 BegriffeVerständlich erklärtMit Praxiszahlen
Paar lacht gemeinsam zu Hause auf dem Sofa

A4 Begriffe

Abregelung (70-%-Regel)

Abregelung ist die künstliche Begrenzung der Einspeiseleistung einer Solaranlage. Für Neuanlagen bis 25 kWp ist die alte 70-%-Regel seit 2023 entfallen.

Auch: 70-Prozent-Regel, Wirkleistungsbegrenzung, Einspeisebegrenzung

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Amortisationszeit

Die Amortisationszeit ist der Zeitraum, nach dem eine Solaranlage ihre Anschaffungskosten durch Stromersparnis und Einspeisevergütung wieder eingespielt hat.

Auch: Amortisationsdauer, Payback-Zeit, Rückzahldauer

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Ausrichtung und Dachneigung

Ausrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.

Auch: Himmelsrichtung, Azimut, Neigungswinkel, Dachneigung

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Autarkiegrad

Der Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil seines Strombedarfs ein Haushalt selbst deckt. Mit Photovoltaik und Speicher sind 60 bis 80 Prozent üblich.

Auch: Autarkie, Selbstversorgungsgrad, Unabhängigkeitsgrad

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B4 Begriffe

Balkonkraftwerk

Ein Balkonkraftwerk ist eine Steckersolaranlage mit bis zu 800 Watt Einspeiseleistung, die ohne Elektrofachbetrieb an eine normale Steckdose angeschlossen wird.

Auch: Steckersolargerät, Mini-PV, Plug-and-Play-Solar

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Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.

Auch: Stromspeicher, Solarspeicher, Heimspeicher, PV-Speicher

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Bidirektionales Laden

Beim bidirektionalen Laden gibt das E-Auto Strom wieder ab und versorgt Haus oder Netz. Die Antriebsbatterie wird damit zum größten Speicher im Haushalt.

Auch: V2H, V2G, Vehicle-to-Home, Rückspeisung

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Bifaziale Module

Bifaziale Module erzeugen auch auf der Rückseite Strom, indem sie reflektiertes Licht nutzen. Der Mehrertrag liegt je nach Untergrund bei 5 bis 25 Prozent.

Auch: Doppelglasmodule, beidseitige Module, Glas-Glas-Module

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C2 Begriffe

C-Rate

Die C-Rate beschreibt, wie schnell ein Batteriespeicher geladen und entladen wird – bezogen auf seine Kapazität. 1 C heißt volle Ladung in einer Stunde.

Auch: C-Faktor, Laderate, Entladerate

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CO₂-Einsparung

Jede Kilowattstunde Solarstrom vermeidet rund 380 Gramm CO₂. Eine 10-kWp-Anlage spart damit etwa 3,6 Tonnen im Jahr gegenüber dem deutschen Strommix.

Auch: Klimabilanz, Emissionsvermeidung, CO2-Bilanz

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D4 Begriffe

Dachhaken und Unterkonstruktion

Dachhaken verbinden die Unterkonstruktion einer Solaranlage mit dem Dachstuhl. Sie tragen Module, Wind- und Schneelast über die gesamte Lebensdauer.

Auch: Montagesystem, Unterkonstruktion, Befestigung

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Degradation

Degradation ist der natürliche Leistungsverlust von Solarmodulen über die Zeit. Moderne Module verlieren rund 0,25 bis 0,5 Prozent pro Jahr.

Auch: Leistungsabfall, Alterung, LID, PID

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Direktvermarktung

Bei der Direktvermarktung wird Solarstrom über einen Händler an der Strombörse verkauft statt fest vergütet. Pflicht ist sie ab 100 kW Anlagenleistung.

Auch: Marktprämienmodell, geförderte Direktvermarktung

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Dynamischer Stromtarif

Ein dynamischer Stromtarif koppelt den Arbeitspreis stündlich an die Strombörse. Wer Verbrauch in günstige Stunden verschiebt, spart 20 bis 30 Prozent.

Auch: Börsenstromtarif, variabler Tarif, Spotmarkttarif

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E5 Begriffe

EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

Das EEG regelt Förderung, Vergütung und Netzanschluss erneuerbarer Energien in Deutschland. Es ist die rechtliche Grundlage jeder Photovoltaikanlage.

Auch: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2023, Solarpaket

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Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.

Auch: Eigenverbrauchsquote, Selbstnutzung, Direktverbrauch

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Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung ist der gesetzlich garantierte Betrag je Kilowattstunde, die eine Solaranlage ins Netz abgibt – 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr.

Auch: EEG-Vergütung, Einspeisetarif, Vergütungssatz

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Energieausweis

Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes. Er ist bei Verkauf und Vermietung Pflicht und zehn Jahre gültig.

Auch: Energiepass, Verbrauchsausweis, Bedarfsausweis

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Energiemanagementsystem (EMS)

Ein Energiemanagementsystem verteilt Solarstrom automatisch auf Haus, Speicher, Wärmepumpe und Auto – nach Wetterprognose, Verbrauch und Börsenpreis.

Auch: EMS, Energiemanager, Heimenergiemanagement, HEMS

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F3 Begriffe

Flachdach-Aufständerung

Auf Flachdächern werden Module aufgeständert montiert. Ballastierte Systeme kommen ohne Dachdurchdringung aus und halten die Abdichtung intakt.

Auch: Aufständerung, Ballastsystem, Flachdachmontage

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Förderung

Förderung bündelt alle Zuschüsse, Kredite und Steuervorteile für Solaranlagen und Wärmepumpen – von Bund, Ländern, Kommunen und Stadtwerken.

Auch: Zuschuss, Subvention, KfW-Förderung, BAFA

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Freiflächenanlage

Eine Freiflächenanlage steht auf dem Boden statt auf dem Dach. Sie erreicht höhere Erträge je Kilowatt, braucht aber Baurecht und Flächenausweisung.

Auch: Solarpark, Bodenanlage, Agri-PV

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G3 Begriffe

Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Das Gebäudeenergiegesetz regelt Energieeffizienz und Heiztechnik von Gebäuden. Neue Heizungen müssen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.

Auch: GEG, Heizungsgesetz, EnEV-Nachfolger

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Globalstrahlung

Die Globalstrahlung ist die gesamte Sonnenenergie, die pro Quadratmeter und Jahr auf eine Fläche trifft. In Deutschland sind es 950 bis 1.250 kWh/m².

Auch: Einstrahlung, Solarstrahlung, Irradiation

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Produkt- und Leistungsgarantie

Die Produktgarantie deckt Material und Verarbeitung, die Leistungsgarantie den Mindestertrag der Module. Beide sind nicht die gesetzliche Gewährleistung.

Auch: Leistungsgarantie, Produktgarantie, Gewährleistung

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H3 Begriffe

Heizstab

Ein Heizstab wandelt überschüssigen Solarstrom direkt in Warmwasser um. Er ist die einfachste Form, Stromüberschüsse thermisch zu speichern.

Auch: Elektroheizstab, Power-to-Heat, Warmwasserstab

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Hochvoltspeicher

Hochvoltspeicher arbeiten mit Spannungen ab 100 Volt. Sie sind effizienter als Niedervoltsysteme und Standard bei modernen Heimspeichern.

Auch: HV-Speicher, Hochvolt-Batterie

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Hybridwechselrichter

Ein Hybridwechselrichter steuert Solarmodule und Batteriespeicher in einem Gerät. Das spart eine Wandlungsstufe und erhöht den Systemwirkungsgrad.

Auch: Hybrid-Inverter, Speicherwechselrichter

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I3 Begriffe

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme ist der Tag, an dem eine Solaranlage erstmals Strom erzeugt. Er bestimmt Vergütungssatz und Beginn der 20-jährigen Förderdauer.

Auch: Netzanschluss, Anlagenanmeldung, Zählersetzung

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Indach-Anlage

Bei einer Indach-Anlage ersetzen die Module die Dacheindeckung statt darauf montiert zu werden. Optisch flach, dafür teurer und thermisch ungünstiger.

Auch: Solardachziegel, dachintegrierte PV, Indach-System

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Inselanlage

Eine Inselanlage arbeitet ohne Netzanschluss und versorgt sich vollständig selbst. Sie braucht große Speicher und wird meist bei fehlendem Netz eingesetzt.

Auch: Off-Grid, Insellösung, netzferne Anlage

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J2 Begriffe

Jahresarbeitszahl (JAZ)

Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe je Kilowattstunde Strom über ein Jahr erzeugt. Gute Anlagen erreichen 3,5 bis 5.

Auch: JAZ, SCOP, Effizienz Wärmepumpe

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Jahresertrag

Der Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.

Auch: Stromertrag, Energieertrag, Ertragsprognose

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K3 Begriffe

Kilowatt Peak (kWp)

Kilowatt Peak ist die Nennleistung einer Solaranlage unter Standardtestbedingungen. Sie beschreibt die Größe der Anlage, nicht ihren tatsächlichen Ertrag.

Auch: kWp, Peakleistung, Nennleistung, Spitzenleistung

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Kilowattstunde (kWh)

Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein 1.000-Watt-Gerät in einer Stunde verbraucht. Sie ist die Abrechnungseinheit für Strom und Wärme.

Auch: kWh, Energiemenge, Verbrauchseinheit

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Klimaanlage (Split-Klimagerät)

Eine Split-Klimaanlage kühlt im Sommer und heizt im Übergang. Technisch ist sie eine Luft-Luft-Wärmepumpe und läuft ideal mit eigenem Solarstrom.

Auch: Split-Klimagerät, Klimasplitgerät, Kühlung

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L4 Begriffe

Lastgang

Der Lastgang zeigt den Stromverbrauch im zeitlichen Verlauf, meist in Viertelstundenwerten. Er ist die Grundlage jeder Speicher- und Tarifauslegung.

Auch: Lastprofil, Verbrauchsprofil, Lastkurve

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Lastmanagement

Lastmanagement verteilt den Stromverbrauch zeitlich so, dass Spitzen vermieden werden. Es schützt den Hausanschluss und senkt Netzkosten.

Auch: Lastspitzenkappung, Peak Shaving, Laststeuerung

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Leistungsoptimierer

Ein Leistungsoptimierer regelt jedes Modul einzeln und verhindert, dass ein verschattetes Modul den ganzen String ausbremst.

Auch: Power Optimizer, Moduloptimierer, DC-Optimierer

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M5 Begriffe

Marktstammdatenregister (MaStR)

Im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur müssen alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen eingetragen werden – auch jedes Balkonkraftwerk.

Auch: MaStR, Anlagenregister, Bundesnetzagentur-Register

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Mieterstrom

Beim Mieterstrom wird Solarstrom vom Dach direkt an die Mieter im Haus verkauft, ohne den Umweg über das öffentliche Netz.

Auch: Mieterstrommodell, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung

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Modulwirkungsgrad

Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.

Auch: Wirkungsgrad Modul, Effizienz, Moduleffizienz

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Monokristalline Module

Monokristalline Module bestehen aus einem einheitlichen Siliziumkristall. Sie sind effizienter als polykristalline Module und heute der Marktstandard.

Auch: Mono-Module, PERC, TOPCon, Heterojunction

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MPP-Tracker

Der MPP-Tracker sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem ein Modulstring die höchste Leistung liefert. Er sitzt im Wechselrichter.

Auch: Maximum Power Point Tracking, MPPT

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N4 Begriffe

Netzbetreiber

Der Netzbetreiber betreibt die Stromleitungen vor Ort. Er schließt Ihre Solaranlage an, zahlt die Einspeisevergütung und ist nicht Ihr Stromlieferant.

Auch: Verteilnetzbetreiber, VNB, Netzgesellschaft

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Netzentgelte

Netzentgelte sind das Entgelt für die Nutzung der Stromnetze. Sie machen rund ein Drittel des Haushaltsstrompreises aus und sind regional verschieden.

Auch: Netznutzungsentgelt, Durchleitungsgebühr

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Notstrom und Ersatzstrom

Notstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.

Auch: Ersatzstrom, Backup, Inselbetrieb, USV

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Nulleinspeisung

Bei Nulleinspeisung gibt eine Anlage keinen Strom ins Netz ab. Die Erzeugung wird geregelt oder gespeichert, bis der Hausverbrauch sie aufnimmt.

Auch: Zero Feed-in, Überschussvermeidung

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O2 Begriffe

Ökostrom

Ökostrom stammt bilanziell aus erneuerbaren Quellen. Die Qualität hängt am Zertifikat und daran, ob der Anbieter tatsächlich Neuanlagen finanziert.

Auch: Grünstrom, Naturstrom, erneuerbarer Strom

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Ost-West-Ausrichtung

Bei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.

Auch: Ost-West-Anlage, Ost-West-Belegung

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P5 Begriffe

Performance Ratio (PR)

Die Performance Ratio misst, wie viel vom theoretisch möglichen Ertrag eine Anlage tatsächlich liefert. Gute Anlagen erreichen 80 bis 90 Prozent.

Auch: PR, Anlagengüte, Systemwirkungsgrad

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Photovoltaik

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Sie ist die verbreitetste Form der privaten Stromerzeugung in Deutschland.

Auch: PV, Solarstrom, Solaranlage, Solarenergie

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Polykristalline Module

Polykristalline Module bestehen aus vielen kleinen Siliziumkristallen. Sie waren lange der günstige Standard, sind heute aber weitgehend vom Markt verschwunden.

Auch: Poly-Module, multikristallin

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Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher hält erzeugte Wärme vor. Er entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solarstunden.

Auch: Wärmespeicher, Heizungspuffer, Kombispeicher

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PV-Überschussladen

Beim Überschussladen lädt das E-Auto nur mit dem Solarstrom, der gerade nicht im Haus gebraucht wird. Netzbezug wird dabei vermieden.

Auch: Solarladen, Überschussladung, Surplus Charging

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Q1 Begriffe

Quadratmeterbedarf pro kWp

Für ein Kilowatt-Peak werden heute 4 bis 5 Quadratmeter Dachfläche gebraucht. Moderne Module benötigen deutlich weniger Platz als früher.

Auch: Flächenbedarf, Dachfläche pro kWp, Modulfläche

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R3 Begriffe

Redispatch 2.0

Redispatch 2.0 ist das Verfahren, mit dem Netzbetreiber bei Engpässen Erzeugungsanlagen hoch- oder herunterfahren. Es gilt ab 100 kW Anlagenleistung.

Auch: Einspeisemanagement, Netzengpassmanagement

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Rendite einer Solaranlage

Die Rendite misst die jährliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Solaranlagen erreichen typisch 5 bis 9 Prozent über 20 Jahre.

Auch: Verzinsung, Eigenkapitalrendite, Return on Investment

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Reststrom

Reststrom ist der Strom, den ein Haushalt trotz eigener Solaranlage aus dem Netz bezieht – vor allem im Winter und in der Nacht.

Auch: Zusatzstrom, Netzbezug, Ergänzungsstrom

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S6 Begriffe

Smart Meter (iMSys)

Ein Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationseinheit. Er erfasst den Verbrauch viertelstündlich und ist Voraussetzung für dynamische Tarife.

Auch: intelligentes Messsystem, iMSys, digitaler Zähler

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Sole-Wasser-Wärmepumpe

Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdwärme über Sonden oder Kollektoren. Sie arbeitet effizienter als Luftgeräte, kostet aber mehr in der Erschließung.

Auch: Erdwärmepumpe, Geothermie-Wärmepumpe, Erdsonde

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Sonnenstunden

Sonnenstunden zählen die Zeit mit direkter Sonneneinstrahlung. In Deutschland sind es 1.500 bis 1.900 im Jahr – nicht zu verwechseln mit Volllaststunden.

Auch: Sonnenscheindauer, Volllaststunden

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Stringwechselrichter

Ein Stringwechselrichter wandelt den Strom mehrerer in Reihe geschalteter Module gemeinsam um. Er ist die verbreitetste Bauform bei Hausanlagen.

Auch: Strangwechselrichter, Zentralwechselrichter

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Stromgestehungskosten

Die Stromgestehungskosten geben an, was eine selbst erzeugte Kilowattstunde über die Lebensdauer kostet. Bei Dachanlagen sind es 8 bis 12 Cent.

Auch: LCOE, Levelized Cost of Electricity, Erzeugungskosten

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T3 Begriffe

Temperaturkoeffizient

Der Temperaturkoeffizient gibt an, wie stark die Modulleistung bei Erwärmung sinkt. Übliche Werte liegen bei −0,26 bis −0,40 Prozent je Grad.

Auch: Temperaturbeiwert, Pmax-Koeffizient

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THG-Quote

Über die THG-Quote können Halter von Elektrofahrzeugen ihre eingesparten Emissionen verkaufen. Die Prämie liegt je nach Marktlage bei 50 bis 250 Euro im Jahr.

Auch: Treibhausgasminderungsquote, THG-Prämie

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U3 Begriffe

Überschusseinspeisung

Bei Überschusseinspeisung wird zuerst der Eigenbedarf gedeckt, nur der Rest geht ins Netz. Das ist der Standardfall bei Einfamilienhäusern.

Auch: Teileinspeisung, Eigenverbrauch mit Einspeisung

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Umsatzsteuer und Nullsteuersatz

Seit 2023 gilt für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp ein Umsatzsteuersatz von null Prozent – auf Module, Speicher, Wechselrichter und Montage.

Auch: 0 % MwSt., Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG

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Umschaltzeit

Die Umschaltzeit ist die Dauer zwischen Netzausfall und Beginn der Ersatzstromversorgung. Sie reicht von unter 20 Millisekunden bis zu einer Minute.

Auch: Umschaltdauer, Übergangszeit, Blackout-Zeit

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V3 Begriffe

VDE-AR-N 4105

Die VDE-AR-N 4105 regelt den Anschluss von Erzeugungsanlagen ans Niederspannungsnetz. Sie ist die technische Grundlage jeder Anlagenanmeldung.

Auch: Anwendungsregel Niederspannung, Netzanschlussnorm

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Verschattung

Verschattung durch Bäume, Kamine oder Nachbargebäude kostet überproportional viel Ertrag, weil sie ganze Modulstrings ausbremsen kann.

Auch: Abschattung, Teilverschattung, Schattenwurf

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Volleinspeisung

Bei Volleinspeisung wird der gesamte Solarstrom ins Netz abgegeben. Dafür gibt es einen deutlich höheren Vergütungssatz als bei Überschusseinspeisung.

Auch: Volleinspeiseanlage, vollständige Einspeisung

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W5 Begriffe

Wallbox

Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos. Sie lädt mit 11 kW rund fünfmal schneller als eine Haushaltssteckdose.

Auch: Ladestation, Heimladestation, AC-Ladepunkt

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Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.

Auch: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Heizungswärmepumpe

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Wartung und Monitoring

Solaranlagen sind wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Monitoring erkennt Ertragsverluste früh, eine Inspektion alle zwei bis vier Jahre sichert den Betrieb.

Auch: Anlagenüberwachung, Instandhaltung, Inspektion

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Wechselrichter

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom. Er ist das technische Herz jeder Photovoltaikanlage.

Auch: Inverter, Solarwechselrichter

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Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt, welcher Anteil der eingesetzten Energie nutzbar ankommt. In einer Energieanlage gibt es davon mehrere, hintereinander geschaltet.

Auch: Effizienz, Systemwirkungsgrad, Round-Trip-Wirkungsgrad

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Y1 Begriffe

Yield (spezifischer Ertrag)

Der spezifische Ertrag gibt an, wie viele Kilowattstunden eine Anlage je installiertem Kilowatt-Peak liefert. In Deutschland sind es 900 bis 1.100.

Auch: spezifischer Ertrag, Specific Yield, kWh/kWp

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Z3 Begriffe

Zählerwechsel

Vor der Einspeisung muss der alte Stromzähler gegen einen Zweirichtungszähler getauscht werden. Zuständig ist der Messstellenbetreiber.

Auch: Zählertausch, Zählersetzung, Messstellenbetrieb

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Zeitvariable Netzentgelte

Zeitvariable Netzentgelte machen die Netznutzung zu bestimmten Tageszeiten billiger oder teurer. Sie sind Modul 3 der Regelung nach § 14a EnWG.

Auch: Modul 3, zeitabhängige Netzentgelte

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Zweirichtungszähler

Ein Zweirichtungszähler erfasst Netzbezug und Einspeisung getrennt. Er ist bei jeder Solaranlage mit Einspeisung vorgeschrieben.

Auch: Saldierender Zähler, Bezugs- und Einspeisezähler

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Themenbereiche

Wo Sie welche Begriffe finden

Das Lexikon deckt sieben Bereiche ab – von der Zelltechnologie bis zur Netzregulierung. Wenn Sie lieber am Stück lesen: Unser Magazin vertieft dieselben Themen in ausführlichen Ratgebern.

Technik & Komponenten

Module, Wechselrichter, Speicher und Montage: die Bauteile einer Solaranlage und wie sie zusammenspielen.

24 Begriffe

Ertrag & Leistung

Kennzahlen, mit denen sich Leistung, Ertrag und Qualität einer Photovoltaikanlage messen lassen.

17 Begriffe

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Preise, Rendite, Amortisation und alles, was über die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage entscheidet.

4 Begriffe

Recht, Förderung & Steuern

Gesetze, Normen, Zuschüsse und Steuerregeln, die für Solaranlagen und Wärmepumpen gelten.

13 Begriffe

Strommarkt & Netz

Netzanschluss, Zähler, Tarife und Börsenpreise: wie Ihr Haus mit dem Stromnetz zusammenarbeitet.

16 Begriffe

Wärme & Klima

Wärmepumpe, Heizstab, Pufferspeicher und Klimatechnik rund um die eigene Energieversorgung.

6 Begriffe

E-Mobilität

Wallbox, Ladeleistung, bidirektionales Laden und die Verbindung von Auto und Solarstrom.

4 Begriffe
Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
Persönliche Beratung

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