Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deEin Pufferspeicher hält erzeugte Wärme vor. Er entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solarstunden.
Ein Kilowattstunde Speicherkapazität kostet in einer Batterie mehrere hundert Euro, in einem Wasserspeicher wenige Euro. Genau deshalb ist der Pufferspeicher ein so wirkungsvolles Bauteil: Er verwandelt günstigen Solarstrom oder Nachtstrom in Wärme und hält sie vor, bis sie gebraucht wird. 300 Liter Wasser, um 25 Grad erwärmt, speichern rund 8,7 Kilowattstunden – so viel wie ein mittlerer Batteriespeicher, zu einem Bruchteil der Kosten.
Ohne Puffer heizt eine Wärmepumpe dann, wenn das Haus Wärme braucht – oft nachts, wenn kein Solarstrom da ist. Mit Puffer kann das Energiemanagementsystem die Wärmeerzeugung in die Mittagsstunden vorziehen und den Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Dasselbe funktioniert mit einem dynamischen Tarif: heizen, wenn der Börsenpreis niedrig ist.
Zu beachten sind zwei Punkte. Erstens die Bereitschaftsverluste: Ein gut gedämmter Speicher verliert 1 bis 2 Kilowattstunden am Tag, ein schlecht gedämmter das Doppelte. Zweitens die Temperaturspreizung – je höher der Puffer geladen wird, desto mehr passt hinein, desto schlechter aber die Jahresarbeitszahl. Ein gut eingestellter Puffer fährt deshalb so niedrig wie möglich und nur so hoch wie nötig.
Andere Bezeichnungen: Wärmespeicher · Heizungspuffer · Kombispeicher
Für den Heizkreis 20 bis 50 Liter je Kilowatt Wärmepumpenleistung, für Warmwasser 200 bis 400 Liter im Einfamilienhaus. Wer gezielt Solarstrom speichern will, wählt eher das obere Ende.
Für Warmwasser fast immer. Ein separater Heizungspuffer ist bei Fußbodenheizung nicht zwingend, verbessert aber das Taktverhalten und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solar- oder Niedrigpreisstunden.
Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.
Definition lesenEin Heizstab wandelt überschüssigen Solarstrom direkt in Warmwasser um. Er ist die einfachste Form, Stromüberschüsse thermisch zu speichern.
Definition lesenDie Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme eine Wärmepumpe je Kilowattstunde Strom über ein Jahr erzeugt. Gute Anlagen erreichen 3,5 bis 5.
Definition lesenEin Energiemanagementsystem verteilt Solarstrom automatisch auf Haus, Speicher, Wärmepumpe und Auto – nach Wetterprognose, Verbrauch und Börsenpreis.
Definition lesenDer Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.