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Wärme & Klima

Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher hält erzeugte Wärme vor. Er entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizbedarf und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solarstunden.

Größe Heizpuffer
20 bis 50 l je kW
Warmwasserspeicher
200 bis 400 l
Verlust
1 bis 2 kWh pro Tag

Wärme lässt sich billiger speichern als Strom

Ein Kilowattstunde Speicherkapazität kostet in einer Batterie mehrere hundert Euro, in einem Wasserspeicher wenige Euro. Genau deshalb ist der Pufferspeicher ein so wirkungsvolles Bauteil: Er verwandelt günstigen Solarstrom oder Nachtstrom in Wärme und hält sie vor, bis sie gebraucht wird. 300 Liter Wasser, um 25 Grad erwärmt, speichern rund 8,7 Kilowattstunden – so viel wie ein mittlerer Batteriespeicher, zu einem Bruchteil der Kosten.

Drei Bauarten

  • Heizungspuffer: reines Heizwasser, entkoppelt die Wärmepumpe vom Heizkreis und verhindert häufiges Takten.
  • Warmwasserspeicher: Trinkwasser, meist 200 bis 400 Liter, mit Legionellenschutzprogramm.
  • Kombispeicher: beides in einem Behälter, Trinkwasser über einen innenliegenden Wärmetauscher – platzsparend und in Einfamilienhäusern üblich.

Der Nutzen im Zusammenspiel mit Photovoltaik

Ohne Puffer heizt eine Wärmepumpe dann, wenn das Haus Wärme braucht – oft nachts, wenn kein Solarstrom da ist. Mit Puffer kann das Energiemanagementsystem die Wärmeerzeugung in die Mittagsstunden vorziehen und den Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Dasselbe funktioniert mit einem dynamischen Tarif: heizen, wenn der Börsenpreis niedrig ist.

Zu beachten sind zwei Punkte. Erstens die Bereitschaftsverluste: Ein gut gedämmter Speicher verliert 1 bis 2 Kilowattstunden am Tag, ein schlecht gedämmter das Doppelte. Zweitens die Temperaturspreizung – je höher der Puffer geladen wird, desto mehr passt hinein, desto schlechter aber die Jahresarbeitszahl. Ein gut eingestellter Puffer fährt deshalb so niedrig wie möglich und nur so hoch wie nötig.

Andere Bezeichnungen: Wärmespeicher · Heizungspuffer · Kombispeicher

FAQ

Häufige Fragen zu Pufferspeicher

Wie groß muss ein Pufferspeicher sein?

Für den Heizkreis 20 bis 50 Liter je Kilowatt Wärmepumpenleistung, für Warmwasser 200 bis 400 Liter im Einfamilienhaus. Wer gezielt Solarstrom speichern will, wählt eher das obere Ende.

Brauche ich einen Pufferspeicher bei einer Wärmepumpe?

Für Warmwasser fast immer. Ein separater Heizungspuffer ist bei Fußbodenheizung nicht zwingend, verbessert aber das Taktverhalten und ermöglicht den Betrieb in günstigen Solar- oder Niedrigpreisstunden.

Alle Fragen und Antworten

Verwandte Begriffe

Das passt zu Pufferspeicher

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe gewinnt Heizwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Aus einer Kilowattstunde Strom werden drei bis fünf Kilowattstunden Wärme.

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Heizstab

Ein Heizstab wandelt überschüssigen Solarstrom direkt in Warmwasser um. Er ist die einfachste Form, Stromüberschüsse thermisch zu speichern.

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Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.

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Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
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