Zum Inhalt springen
Achtung: Neue KfW-Förderregelung für Wärmepumpen ab 21. Juli – jetzt prüfen, was für Sie gilt!jetzt prüfen!Jetzt prüfen
Technik & Komponenten

Energiemanagementsystem (EMS)

Ein Energiemanagementsystem verteilt Solarstrom automatisch auf Haus, Speicher, Wärmepumpe und Auto – nach Wetterprognose, Verbrauch und Börsenpreis.

Steuert
Speicher, WP, Wallbox
Datenbasis
Wetter, Lastgang, Börsenpreis
Mehrertrag
5 bis 15 % Eigenverbrauch

Der Dirigent im Haus

Eine Solaranlage produziert, ein Speicher puffert, eine Wärmepumpe heizt, eine Wallbox lädt. Ohne Koordination arbeiten diese vier Systeme nebeneinander her – und häufig gegeneinander. Das Energiemanagementsystem misst an jedem Punkt im Haus, prognostiziert und entscheidet, wer wann wie viel bekommt.

Ein typischer Tag: Die Wetterprognose meldet für den Nachmittag Sonne. Das EMS lässt den Speicher deshalb morgens bewusst leer, um die Mittagsspitze aufnehmen zu können. Die Wärmepumpe lädt den Pufferspeicher auf, während die Sonne scheint. Das Auto bekommt den Überschuss, sobald der Hausbedarf gedeckt ist – und in der Nacht die günstigsten Stunden des dynamischen Tarifs.

Welche Signale ein gutes EMS verarbeitet

  • Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit, gemessen am Netzanschlusspunkt
  • Wetterprognose für die kommenden 24 bis 48 Stunden
  • Börsenstrompreise für jede Stunde des Folgetags
  • Zeitvariable Netzentgelte und Steuersignale nach § 14a EnWG
  • Ladestand und Abfahrtszeit des Fahrzeugs

Schnittstellen sind entscheidend

Ein EMS ist nur so gut wie die Geräte, die es erreicht. Achten Sie auf offene Standards – EEBus, Modbus TCP, SG Ready für Wärmepumpen und OCPP für Ladepunkte. Geschlossene Systeme, die nur Geräte eines Herstellers steuern, werden spätestens beim nächsten Gerätewechsel zum Problem.

In der Praxis hebt ein gut eingestelltes EMS den Eigenverbrauch um 5 bis 15 Prozentpunkte gegenüber einer ungesteuerten Anlage. In Kombination mit einem dynamischen Tarif kommt die Ersparnis beim Reststrom dazu. Wie unser System arbeitet, zeigt die Seite solar0.Flow.

Andere Bezeichnungen: EMS · Energiemanager · Heimenergiemanagement · HEMS

FAQ

Häufige Fragen zu Energiemanager

Brauche ich einen Energiemanager?

Sobald mehr als ein steuerbarer Verbraucher im Haus ist – also Speicher plus Wärmepumpe oder Wallbox – lohnt er sich. Bei einer reinen PV-Anlage ohne Speicher bringt er wenig.

Was bringt ein Energiemanagementsystem konkret?

5 bis 15 Prozentpunkte mehr Eigenverbrauch durch vorausschauende Steuerung. Mit dynamischem Tarif kommt die Verlagerung des Reststrombezugs in günstige Stunden hinzu.

Alle Fragen und Antworten

Verwandte Begriffe

Das passt zu Energiemanager

Dynamischer Stromtarif

Ein dynamischer Stromtarif koppelt den Arbeitspreis stündlich an die Strombörse. Wer Verbrauch in günstige Stunden verschiebt, spart 20 bis 30 Prozent.

Definition lesen

Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.

Definition lesen

Lastmanagement

Lastmanagement verteilt den Stromverbrauch zeitlich so, dass Spitzen vermieden werden. Es schützt den Hausanschluss und senkt Netzkosten.

Definition lesen

Smart Meter (iMSys)

Ein Smart Meter ist ein digitaler Zähler mit Kommunikationseinheit. Er erfasst den Verbrauch viertelstündlich und ist Voraussetzung für dynamische Tarife.

Definition lesen
Lena Krause, Energieberaterin bei solar0, lächelt in die Kamera
Lena KrauseIhre Energieberaterin0800 7652 349
Persönliche Beratung

Energiemanager in Ihrer Planung berücksichtigen

Unsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.

  • Antwort innerhalb von 24 Stunden
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Kein Verkaufsdruck
AnrufenErsparnis berechnen