Ost-West-Ausrichtung
Bei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deAuf Flachdächern werden Module aufgeständert montiert. Ballastierte Systeme kommen ohne Dachdurchdringung aus und halten die Abdichtung intakt.
Ein waagerecht liegendes Modul verliert Ertrag und verschmutzt, weil Regen den Staub nicht abspült. Deshalb werden Module auf Flachdächern aufgeständert – in Wannen oder Dreiecksgestellen, die den nötigen Neigungswinkel herstellen. Die Abdichtung bleibt dabei unberührt: Statt zu bohren, hält Ballast das System an Ort und Stelle.
| Variante | Neigung | Flächennutzung | Ertrag je m² |
|---|---|---|---|
| Süd-Aufständerung | 20–30° | gering (große Reihenabstände) | niedriger |
| Ost-West-Aufständerung | 10–15° | hoch (kaum Verschattung) | höher |
Süd bringt je Modul mehr, Ost-West bringt je Quadratmeter Dachfläche mehr – weil sich die Reihen gegenseitig kaum beschatten und die Module dicht an dicht stehen. Da Dachfläche der begrenzende Faktor ist, hat sich die flache Ost-West-Aufstellung durchgesetzt. Sie erzeugt zudem eine breitere Tageskurve, was dem Eigenverbrauch zugutekommt.
Die entscheidende Frage lautet: Wie viel Zusatzlast verträgt das Dach? Ein ballastiertes System bringt inklusive Modulen 40 bis 120 Kilogramm je Quadratmeter auf – abhängig von Windlastzone, Gebäudehöhe und Position auf dem Dach. Randbereiche brauchen mehr Ballast als die Mitte. Vor der Montage gehört deshalb immer eine Prüfung der Dachstatik dazu, bei Bestandsgebäuden häufig durch einen Statiker.
Ein Vorteil der flachen Bauweise: Sie eignet sich hervorragend für bifaziale Module, weil helle Dachbahnen Licht auf die Rückseite reflektieren. Bei Gründächern gibt es Sondersysteme, die das Substrat als Ballast nutzen und sich gut kombinieren lassen. Für Gewerbehallen ist das der Standardaufbau.
Andere Bezeichnungen: Aufständerung · Ballastsystem · Flachdachmontage
In der Regel nicht. Ballastierte Systeme werden mit Betonplatten oder Kies beschwert, die Abdichtung bleibt geschlossen. Nur bei sehr hohen Windlasten oder geringer Traglast wird punktuell verankert.
10 bis 15 Grad in Ost-West-Aufstellung. Das nutzt die Fläche am besten aus, hält den Ballastbedarf niedrig und liefert eine breitere Ertragskurve über den Tag.
Bei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.
Definition lesenBifaziale Module erzeugen auch auf der Rückseite Strom, indem sie reflektiertes Licht nutzen. Der Mehrertrag liegt je nach Untergrund bei 5 bis 25 Prozent.
Definition lesenDachhaken verbinden die Unterkonstruktion einer Solaranlage mit dem Dachstuhl. Sie tragen Module, Wind- und Schneelast über die gesamte Lebensdauer.
Definition lesenAusrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.