Ausrichtung und Dachneigung
Ausrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deBei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.
Ein Süddach erzeugt eine hohe, schmale Mittagsspitze. Eine Ost-West-Anlage erzeugt zwei niedrigere Buckel – einen am Vormittag, einen am Nachmittag. Zusammen ergibt das rund 85 Prozent des Süd-Ertrags, verteilt über einen deutlich längeren Zeitraum. Genau diese Verteilung passt besser zum Verbrauchsmuster eines Haushalts, dessen Bedarf morgens und abends am höchsten ist, siehe Lastgang.
Verglichen wird meist der Ertrag je installiertem Kilowatt-Peak. Interessanter ist aber der Ertrag je Quadratmeter Dachfläche – und da dreht sich das Bild:
| Nur Süddach | Ost + West | |
|---|---|---|
| Belegbare Fläche | 50 m² | 100 m² |
| Installierte Leistung | 10 kWp | 20 kWp |
| Jahresertrag | 9.500 kWh | 16.200 kWh |
| Eigenverbrauchsquote | ca. 32 % | ca. 38 % |
Weil die Fixkosten für Gerüst, Planung, Anmeldung und Wechselrichter nur einmal anfallen, sinkt außerdem der Preis je Kilowatt-Peak. Für viele Satteldächer ist die Vollbelegung beider Seiten deshalb die wirtschaftlichere Entscheidung.
Was auf Ihr Dach passt und was beide Varianten liefern, rechnen wir im Solar-Check mit Satellitenbild durch.
Andere Bezeichnungen: Ost-West-Anlage · Ost-West-Belegung
Je Kilowatt-Peak liefert sie rund 15 Prozent weniger. Je Quadratmeter Dachfläche liefert sie mehr, weil beide Seiten belegt werden – und der Eigenverbrauch fällt höher aus.
Nein, aber zwei MPP-Tracker. Die meisten Stringwechselrichter bringen zwei oder mehr mit, sodass ein Gerät für beide Dachseiten genügt.
Ausrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.
Definition lesenDer MPP-Tracker sucht laufend den Arbeitspunkt, an dem ein Modulstring die höchste Leistung liefert. Er sitzt im Wechselrichter.
Definition lesenDer Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenAuf Flachdächern werden Module aufgeständert montiert. Ballastierte Systeme kommen ohne Dachdurchdringung aus und halten die Abdichtung intakt.
Definition lesenDer Lastgang zeigt den Stromverbrauch im zeitlichen Verlauf, meist in Viertelstundenwerten. Er ist die Grundlage jeder Speicher- und Tarifauslegung.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.