Ost-West-Ausrichtung
Bei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deAusrichtung und Neigung bestimmen, wie viel Sonne ein Dach einfängt. Optimal sind Süden bei 30 bis 35 Grad, Abweichungen kosten weniger als oft angenommen.
Die Ausrichtung beschreibt die Himmelsrichtung, in die ein Dach zeigt (Azimut). Die Neigung ist der Winkel gegenüber der Waagerechten. Zusammen legen sie fest, wie steil die Sonne über das Jahr auf die Module trifft – und damit, wie viel der verfügbaren Globalstrahlung tatsächlich ankommt.
| Ausrichtung | Neigung 30° | Neigung 45° |
|---|---|---|
| Süd | 100 % | 97 % |
| Südost / Südwest | 96 % | 93 % |
| Ost / West | 85 % | 78 % |
| Nord | 62 % | 50 % |
Ein Süddach erzeugt die meisten Kilowattstunden, aber konzentriert zur Mittagszeit – genau dann, wenn viele Haushalte wenig verbrauchen. Ein Ost-West-Dach liefert etwa 15 Prozent weniger, dafür morgens und abends, also zu den typischen Verbrauchsspitzen. Der Eigenverbrauch steigt dadurch häufig so stark, dass die Wirtschaftlichkeit gleichauf liegt oder besser ausfällt.
Moderne Module und Leistungsoptimierer haben die alte Faustregel „nur Süd lohnt sich" überholt. Bei der Vor-Ort-Planung vermessen wir jede Dachfläche einzeln und berechnen den Jahresertrag je Ausrichtung – Ergebnis gibt es im Solar-Check.
Andere Bezeichnungen: Himmelsrichtung · Azimut · Neigungswinkel · Dachneigung
Ja. Ein Ost- oder Westdach erreicht rund 80 bis 85 Prozent des Süd-Ertrags, liefert den Strom aber morgens und abends. Weil dann mehr verbraucht wird, ist die Wirtschaftlichkeit oft genauso gut wie bei Südausrichtung.
In Deutschland liegt das Optimum bei 30 bis 35 Grad. Zwischen 20 und 45 Grad bewegt sich der Unterschied im einstelligen Prozentbereich, spielt also für die Entscheidung kaum eine Rolle.
Bei Ost-West-Ausrichtung werden beide Dachseiten belegt. Der Gesamtertrag sinkt leicht, dafür liefert die Anlage morgens und abends deutlich mehr.
Definition lesenDie Globalstrahlung ist die gesamte Sonnenenergie, die pro Quadratmeter und Jahr auf eine Fläche trifft. In Deutschland sind es 950 bis 1.250 kWh/m².
Definition lesenVerschattung durch Bäume, Kamine oder Nachbargebäude kostet überproportional viel Ertrag, weil sie ganze Modulstrings ausbremsen kann.
Definition lesenDer Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.