Rendite einer Solaranlage
Die Rendite misst die jährliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Solaranlagen erreichen typisch 5 bis 9 Prozent über 20 Jahre.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deDie Amortisationszeit ist der Zeitraum, nach dem eine Solaranlage ihre Anschaffungskosten durch Stromersparnis und Einspeisevergütung wieder eingespielt hat.
Die Grundformel ist einfach: Investitionssumme geteilt durch den jährlichen finanziellen Nutzen. Der Nutzen setzt sich aus zwei Teilen zusammen – dem Strom, den Sie nicht mehr kaufen müssen (Eigenverbrauch), und der Einspeisevergütung für den Überschuss.
Ein Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp und 4.000 kWh Verbrauch:
| Position | Wert |
|---|---|
| Investition inkl. Montage | 13.500 € |
| Jahresertrag | 9.500 kWh |
| Eigenverbrauch (35 %) × 0,34 € | 1.131 € |
| Einspeisung (6.175 kWh) × 0,079 € | 488 € |
| Laufende Kosten | −180 € |
| Nutzen pro Jahr | 1.439 € |
| Amortisation | 9,4 Jahre |
Den größten Hebel hat der Eigenverbrauch. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 34 Cent, jede eingespeiste bringt unter 8 Cent – der Unterschied ist Faktor vier. Deshalb verkürzt ein Batteriespeicher die Amortisation trotz Mehrkosten meist, und eine Wärmepumpe oder Wallbox noch deutlicher: Sie erhöhen den Verbrauch genau dann, wenn das Dach liefert.
Die Amortisationszeit sagt, wann die Null erreicht ist – nicht, wie viel danach kommt. Da Module 30 bis 40 Jahre halten, folgen auf zehn Jahre Rückzahlung rund zwanzig Jahre reiner Ertrag. Die aussagekräftigere Kennzahl ist deshalb die Rendite oder die Stromgestehungskosten. Mit unserem Solarrechner sehen Sie beide Werte für Ihr Dach.
Andere Bezeichnungen: Amortisationsdauer · Payback-Zeit · Rückzahldauer
Ohne Speicher nach 9 bis 12 Jahren, mit Speicher nach 7 bis 10 Jahren. Entscheidend ist der Eigenverbrauchsanteil: Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto schneller rechnet sich die Anlage.
In der Regel ja. Der Speicher kostet zwar mehr, hebt den Eigenverbrauch aber von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent. Der zusätzlich vermiedene Stromeinkauf gleicht die Mehrkosten meist innerhalb der Lebensdauer mehrfach aus.
Die Rendite misst die jährliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Solaranlagen erreichen typisch 5 bis 9 Prozent über 20 Jahre.
Definition lesenDie Stromgestehungskosten geben an, was eine selbst erzeugte Kilowattstunde über die Lebensdauer kostet. Bei Dachanlagen sind es 8 bis 12 Cent.
Definition lesenDer Eigenverbrauch ist der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haus genutzt wird. Er entscheidet stärker als jede andere Größe über die Wirtschaftlichkeit.
Definition lesenDie Einspeisevergütung ist der gesetzlich garantierte Betrag je Kilowattstunde, die eine Solaranlage ins Netz abgibt – 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.