Nulleinspeisung
Bei Nulleinspeisung gibt eine Anlage keinen Strom ins Netz ab. Die Erzeugung wird geregelt oder gespeichert, bis der Hausverbrauch sie aufnimmt.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deAbregelung ist die künstliche Begrenzung der Einspeiseleistung einer Solaranlage. Für Neuanlagen bis 25 kWp ist die alte 70-%-Regel seit 2023 entfallen.
Von Abregelung spricht man, wenn eine Photovoltaikanlage nicht ihre volle Leistung ins Netz einspeisen darf. Der Wechselrichter deckelt die Einspeisung dann auf einen festen Wert, meist ausgedrückt als Prozentsatz der installierten Kilowatt-Peak-Leistung. Die bekannteste Variante ist die sogenannte 70-%-Regel: Anlagen, die zwischen 2012 und 2022 in Betrieb gingen, durften höchstens 70 Prozent ihrer Nennleistung einspeisen, wenn sie nicht fernsteuerbar waren.
Hintergrund ist die Netzstabilität. An sonnigen Mittagen speisen Millionen Anlagen gleichzeitig ein, die Ortsnetze sind darauf historisch nicht ausgelegt. Statt jedes Kabel zu verstärken, hat der Gesetzgeber die Spitzen gekappt.
Mit dem EEG 2023 ist die pauschale Begrenzung für neue Anlagen bis 25 kWp weggefallen. Sie dürfen ihre volle Leistung einspeisen und brauchen dafür keine Fernsteuerung. Auch viele Bestandsanlagen konnten nachträglich befreit werden – in der Regel durch ein Software-Update des Wechselrichters und eine Meldung im Marktstammdatenregister.
Weniger, als die Zahl vermuten lässt. Eine Anlage erreicht ihre Nennleistung nur an wenigen Stunden im Jahr, bei klarem Himmel und kühler Luft. Über das Jahr gerechnet liegen die Verluste durch eine 70-%-Deckelung bei 2 bis 5 Prozent – vorausgesetzt, ein Teil des Stroms wird ohnehin direkt im Haus verbraucht oder in den Batteriespeicher geladen. Genau deshalb reduziert ein Speicher die Abregelungsverluste fast vollständig: Was nicht eingespeist werden darf, wandert in die Batterie.
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Bestandsanlage noch gedeckelt läuft, hilft ein Blick ins Monitoring: Bleibt die Leistungskurve an Sonnentagen mittags exakt auf einem Plateau stehen, ist die Begrenzung aktiv. Unser Service-Team prüft das auch bei Fremdanlagen.
Andere Bezeichnungen: 70-Prozent-Regel · Wirkleistungsbegrenzung · Einspeisebegrenzung
Für Anlagen, die ab 2023 in Betrieb gegangen sind und bis 25 kWp Leistung haben, gilt sie nicht mehr. Ältere Anlagen können in den meisten Fällen auf Antrag befreit werden, häufig genügt ein Software-Update des Wechselrichters.
Über ein Jahr gerechnet zwischen 2 und 5 Prozent. Mit einem Stromspeicher sinkt der Verlust auf nahezu null, weil der gedeckelte Überschuss in die Batterie geladen statt abgeregelt wird.
Bei Nulleinspeisung gibt eine Anlage keinen Strom ins Netz ab. Die Erzeugung wird geregelt oder gespeichert, bis der Hausverbrauch sie aufnimmt.
Definition lesenIm Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur müssen alle Strom- und Gaserzeugungsanlagen eingetragen werden – auch jedes Balkonkraftwerk.
Definition lesenDer Netzbetreiber betreibt die Stromleitungen vor Ort. Er schließt Ihre Solaranlage an, zahlt die Einspeisevergütung und ist nicht Ihr Stromlieferant.
Definition lesenDer Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom. Er ist das technische Herz jeder Photovoltaikanlage.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.