Polykristalline Module
Polykristalline Module bestehen aus vielen kleinen Siliziumkristallen. Sie waren lange der günstige Standard, sind heute aber weitgehend vom Markt verschwunden.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deMonokristalline Module bestehen aus einem einheitlichen Siliziumkristall. Sie sind effizienter als polykristalline Module und heute der Marktstandard.
Monokristalline Zellen werden aus einem einzigen, im Czochralski-Verfahren gezogenen Siliziumblock geschnitten. Das Kristallgitter ist durchgehend gleichmäßig, Elektronen stoßen auf weniger Korngrenzen – daraus ergibt sich der höhere Wirkungsgrad. Optisch erkennt man sie an der gleichmäßig tiefschwarzen Fläche, während polykristalline Module bläulich schimmern.
| Technologie | Wirkungsgrad | Besonderheit |
|---|---|---|
| PERC | 20–21 % | lange der Standard, rückseitig passiviert |
| TOPCon | 22–23 % | aktueller Marktstandard, besseres Schwachlichtverhalten |
| Heterojunction (HJT) | 22–24 % | bester Temperaturkoeffizient, teurer |
| Back-Contact | 22–24 % | keine sichtbaren Leiterbahnen, hochwertige Optik |
Alle vier Technologien sind ausgereift und langlebig. Interessanter als der reine Wirkungsgrad sind für deutsche Verhältnisse zwei andere Werte: das Schwachlichtverhalten, weil rund die Hälfte der Einstrahlung diffus ist, und der Temperaturkoeffizient, der über die Sommerleistung entscheidet. HJT-Module sind hier im Vorteil, kosten aber mehr.
Polykristalline Module spielen im Neugeschäft keine Rolle mehr – der Preisvorteil ist weggefallen, der Effizienznachteil geblieben. Wir setzen ausschließlich monokristalline Module mit 25 Jahren Leistungsgarantie ein, Details unter Photovoltaik-Anlage.
Andere Bezeichnungen: Mono-Module · PERC · TOPCon · Heterojunction
Ja, sie erreichen 2 bis 4 Prozentpunkte mehr Wirkungsgrad bei inzwischen gleichem Preisniveau. Polykristalline Module werden im Neugeschäft praktisch nicht mehr verbaut.
Eine Weiterentwicklung der PERC-Zelle mit zusätzlicher passivierender Oxidschicht. TOPCon-Module erreichen 22 bis 23 Prozent Wirkungsgrad und sind heute der Marktstandard.
Polykristalline Module bestehen aus vielen kleinen Siliziumkristallen. Sie waren lange der günstige Standard, sind heute aber weitgehend vom Markt verschwunden.
Definition lesenDer Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
Definition lesenDer Temperaturkoeffizient gibt an, wie stark die Modulleistung bei Erwärmung sinkt. Übliche Werte liegen bei −0,26 bis −0,40 Prozent je Grad.
Definition lesenBifaziale Module erzeugen auch auf der Rückseite Strom, indem sie reflektiertes Licht nutzen. Der Mehrertrag liegt je nach Untergrund bei 5 bis 25 Prozent.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.