Dachhaken und Unterkonstruktion
Dachhaken verbinden die Unterkonstruktion einer Solaranlage mit dem Dachstuhl. Sie tragen Module, Wind- und Schneelast über die gesamte Lebensdauer.
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Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deBei einer Indach-Anlage ersetzen die Module die Dacheindeckung statt darauf montiert zu werden. Optisch flach, dafür teurer und thermisch ungünstiger.
Die klassische Aufdach-Montage setzt Module über die bestehende Deckung, getragen von Dachhaken und Schienen. Eine Indach-Anlage geht einen Schritt weiter: Die Module übernehmen selbst die Funktion der Dachhaut, die Ziegel darunter entfallen. Das Ergebnis ist eine bündige, ruhige Dachfläche – häufig die einzige Variante, die in Gebieten mit Gestaltungssatzung oder bei denkmalgeschützten Gebäuden genehmigt wird.
Solarmodule verlieren Leistung, wenn sie heiß werden – rund 0,3 bis 0,4 Prozent je Grad über 25 °C, siehe Temperaturkoeffizient. Aufdach-Module werden von hinten durchlüftet und bleiben kühler. Indach-Module sitzen dicht auf der Dachkonstruktion, stauen Wärme und liegen im Sommer 10 bis 20 Grad höher. Über das Jahr kostet das 3 bis 6 Prozent Ertrag.
Bei einer intakten Dachdeckung dagegen ist Indach selten wirtschaftlich: Sie zahlen 20 bis 40 Prozent Aufpreis, werfen funktionsfähige Ziegel weg und ernten weniger. Eine gute Zwischenlösung sind rahmenlose schwarze Aufdach-Module mit schwarzem Untergrund – optisch nah dran, ohne Ertragsverlust. Wir zeigen beide Varianten in der Planung, unverbindlich über den Solar-Check.
Andere Bezeichnungen: Solardachziegel · dachintegrierte PV · Indach-System
20 bis 40 Prozent mehr als eine Aufdach-Anlage gleicher Leistung. Bei Neubau oder ohnehin fälliger Dachsanierung reduziert sich der Aufpreis, weil Ziegel und Deckerleistung entfallen.
Ja, 3 bis 6 Prozent weniger, weil die Module schlechter hinterlüftet sind und im Sommer deutlich heißer werden als aufgeständerte Module.
Dachhaken verbinden die Unterkonstruktion einer Solaranlage mit dem Dachstuhl. Sie tragen Module, Wind- und Schneelast über die gesamte Lebensdauer.
Definition lesenDer Temperaturkoeffizient gibt an, wie stark die Modulleistung bei Erwärmung sinkt. Übliche Werte liegen bei −0,26 bis −0,40 Prozent je Grad.
Definition lesenDer Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt wird. Aktuelle Module erreichen 20 bis 23 Prozent.
Definition lesenDer Jahresertrag ist die Strommenge, die eine Solaranlage in zwölf Monaten erzeugt. In Deutschland sind 900 bis 1.100 kWh je kWp üblich.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.