Notstrom und Ersatzstrom
Notstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.
Definition lesen
Lena KrauseVertrieb & Beratung0800 7652 349
Mara VogelKundenservice & Support0800 7652 350Support per E-MailAntwort innerhalb eines Werktagssupport@solar0.deEine Inselanlage arbeitet ohne Netzanschluss und versorgt sich vollständig selbst. Sie braucht große Speicher und wird meist bei fehlendem Netz eingesetzt.
Der Autarkiegrad einer normalen Hausanlage liegt bei 60 bis 80 Prozent – der Rest kommt aus dem Netz. Eine Inselanlage hat diese Rückfallebene nicht. Sie muss jederzeit alles selbst liefern, auch am fünften bedeckten Dezembertag. Das verändert die Dimensionierung grundlegend.
Ihre Berechtigung hat die Inselanlage dort, wo ein Netzanschluss fehlt oder unverhältnismäßig teuer wäre: Berghütten, Gartenhäuser, Boote, Wohnmobile, Weidezäune, Messstationen. Ein Anschluss über 200 Meter Feldweg kostet schnell 20.000 Euro – dagegen ist eine Inselanlage günstig.
Für ein normales Wohnhaus mit vorhandenem Anschluss ist sie dagegen die teuerste denkbare Lösung: Sie zahlen für Speicher und Modulfläche, die elf Monate im Jahr ungenutzt bleiben, nur um im Dezember nicht ans Netz zu müssen. Deutlich sinnvoller ist eine netzgekoppelte Anlage mit Notstromfunktion: Sie kostet einen Bruchteil und liefert bei Stromausfall trotzdem Strom. Wie das funktioniert, zeigt die Seite Notstrom.
Andere Bezeichnungen: Off-Grid · Insellösung · netzferne Anlage
Technisch ja, wirtschaftlich fast nie. Sie bräuchten einen Speicher mit mehreren Dutzend Kilowattstunden und eine stark überdimensionierte Anlage, um den Winter zu überbrücken.
Eine Inselanlage hat keinen Netzanschluss und versorgt sich dauerhaft selbst. Eine Notstromfunktion ist Teil einer netzgekoppelten Anlage und springt nur bei Stromausfall ein.
Notstrom versorgt das Haus bei Netzausfall aus dem Batteriespeicher. Je nach Ausbaustufe versorgt er eine Steckdose oder das gesamte Gebäude.
Definition lesenDer Autarkiegrad gibt an, welchen Anteil seines Strombedarfs ein Haushalt selbst deckt. Mit Photovoltaik und Speicher sind 60 bis 80 Prozent üblich.
Definition lesenEin Batteriespeicher puffert überschüssigen Solarstrom für Abend und Nacht. Er hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf 60 bis 80 Prozent.
Definition lesenDie Umschaltzeit ist die Dauer zwischen Netzausfall und Beginn der Ersatzstromversorgung. Sie reicht von unter 20 Millisekunden bis zu einer Minute.
Definition lesenUnsere Energieberaterinnen und -berater rechnen Ihnen durch, was die Begriffe aus diesem Lexikon für Ihr Haus konkret bedeuten – Anlagengröße, Speicher, Förderung und Ersparnis.